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Damals
Ein »unterthäniges Gesuch« an »Magnifice, Hochwürdige, Hochwohl- und Wohlgebohrne; Insbesondere Hochzuverehrende Herren« des Senats der Universität Göttingen steht am Anfang einer der längsten und erfolgreichsten Göttinger Geschäftstraditionen.
Im Jahre 1807 beantragt der »Göttinger Buchhandlungsdiener« Rudolf Deuerlich – mit dem Hinweis auf sein sittliches Betragen und die Kenntnisse des Gewerkes und »ohne der Bescheidenheit zu nahe zu treten« – eine Konzession als Antiquar und ein Jahr später als Buchhändler. Beides wird ihm genehmigt, und damit öffnet die Buchhandlung Deuerlich Bücher und Medien in zentraler Lage in der Göttinger Innenstadt Ihre Türen – Türen, die in den nächsten bald zweihundert Jahren nur selten länger als einen Tag verschlossen bleiben. Gut 100 Jahre blieb die Buchhandlung in der Hand der Familie Deuerlich. 1920 ging die Buchhandlung dann in die Hand der Göttinger Familie Ruprecht. Hellmut Ruprecht hatte noch bei Ernst Deuerlich den Beruf des Buchhändlers gelernt. Immer wieder wurde die Buchhandlung umgebaut und modernisiert – zuletzt 1999 und 2005 mit der Wiedereröffnung des Gewölbekellers. Im September 2004 übernahm das traditionsreiche Familienunternehmen Weiland die Buchhandlung Deuerlich. Inhaber ist Henning Hamkens, der während seiner Ausbildung ein Jahr bei Deuerlich tätig war. |  Deuerlich 2000/2004
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 Innenansicht ca. 1960
|  Nach dem Umbau 1962
| Wiedereröffnung der Buchhandlung 1977
|  Blick in die Belletristik 1982
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 Rudolph Deuerlich * 4.3.1777 † 27.5.1843
|  Gustav Deuerlich * 2.10.1807 † 14.2.1895
| Gustav Deuerlich jun. * 29.9.1855 † 14.2.1940 |  Ernst Deuerlich * 4.8.1858 † 13.11.1931 | Gustav Weiland
*1845 † 1929
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